Ausgangspunkt unseres gemeinsamen Romanprojektes, das 2017 noch den Titel „Rumänien – oder: Wie wir leben wollten“ trug, war eben diese Frage: wie wir leben wollten, wenn wir unsere Zukunft frei gestalten könnten. Den Anstoß für den Fragenkatalog gab Aleksander. Wir alle sollten uns Fragen überlegen, die möglichst weh tun, Fragen, die man einander sonst eher nicht stellt. Damit wir als Autoren mehr voneinander erfuhren und die Tabus aus dem Weg räumen könnten, die uns daran hindern würden, unsere Figuren in genau die Konfliktzonen zu führen, die wir selbst zu meiden gelernt hätten. Aleksanders Credo: Wenn vier Autoren gemeinsam einen Roman schreiben wollen, dann müssen sie alles übereinander wissen, noch das Intimste und Abgründigste. Aleksander hat schon immer diesen Hang zum Voyeurismus gehabt (Widersprich mir, wenn Du das anders siehst, Al!). Innerhalb weniger Tage hatte er einen beachtlichen Katalog beisammen. Wir übrigen trugen nach und nach weitere Fragen bei, weil uns Aleksanders Fragen teils zu tendenziös erschienen. Es seien die Fragen, die wir unseren Figuren zu stellen hätten, rechtfertigte sich Aleksander, sie seien auf Justus, Sarah, Donata und Thomas abgestimmt. Es gebe weitere tausend Fragen, die man ihnen und dem Rest der Menschheit stellen könne. Und an erster Stelle uns selbst. Am Ende hatten wir die 101 Fragen zusammen. Wir hatten eine Zeitlang wirklich geglaubt, daraus könne sich eine Art Leitfaden für den Roman ergeben. Der kritischen Leserin dürfte jedoch auffallen, dass die Fragen nur die saturierten Westeuropäer, weiße Amerikaner usw. betreffen. Es geht um Luxusprobleme. Die intensivste Diskussion entbrannte allerdings zu Frage 11, in der es um neue Lebenskonzepte geht, wenn sich das menschliche Leben um hundert oder zweihundert Jahre verlängern ließe. Wissenschaftliche Untersuchungen legen diese Möglichkeit als zukünftig realisierbar nahe. Das rüttelte unser Projekt tüchtig durcheinander. Die Frage überforderte uns, je mehr wir darüber diskutierten. Würden wir diese Möglichkeit wahrnehmen? Gäbe es nicht sogar eine moralische Pflicht dazu? Eine Lust? Welche neuen Ängste würden entstehen? Welche neuen Lebenskonzepte? Was würde man im Leben noch weiter aufschieben? Stiegen Wissen und Weisheit in gleichem Maße an? Oder wäre das Gegenteil der Fall?

Frage 11 überforderte uns, aber auch die Fülle der weiteren Fragen. Wir sind damit zu keinem Ende gekommen, wir haben uns einfach in die Arbeit an unseren Kapitelentwürfen und Figurenkonstellationen gestürzt.

Die Vereinbarung zu absoluter Offenheit unter uns Autoren vernachlässigten wir nach wenigen Wochen, übertrugen das Gebot jedoch auf unsere Figuren. Das Beichtprinzip, das Justus einführt, stellt nun ein Machtinstrument dar, das er voll auskostet. Reste davon sind im aktuellen Manuskript von Liquid Love noch enthalten.

Die Fragen sind nach wie vor ungeordnet. Sie folgen keiner heimlichen Strategie. Dennoch rate ich zu Vorsicht: Sie sind nicht universell, sie transportieren unterschwellig eine Ideologie, die unsere Zeit und Gesellschaft in vieler Hinsicht kennzeichnet. Interessant und aufschlussreich sind daher auch die Fragen, die hier nicht gestellt werden.

Der Fragenkatalog:

  1. Welches war dein größtes und spannendstes Abenteuer in deinem bisherigen Leben? Auf welche neuen Abenteuer bereitest du dich innerlich vor?
  2. Welchen deiner Freunde möchtest du noch viel näher kommen als bislang? Bei welchen bist du dir sicher, dass dieses Unterfangen aussichtslos wäre? Bei welchen könnte es gelingen? Auf welche deiner Freunde könntest du auch verzichten?
  3. Welche eher beiläufige Berührung eines anderen Menschen war dir besonders angenehm? Was hat sich danach verändert?
  4. Wegen einer so unerwarteten wie unwahrscheinlichen Störung des Raum-Zeit-Kontinuums ist es dir möglich, mit deinem gegenwärtigen Bewusstsein in deine Vergangenheit zu reisen. Welche Momente oder Szenen deiner Kindheit würdest du aufsuchen? In welche Abschnitte deiner Vergangenheit würdest du reisen, die weniger weit zurückliegen?
  5. Wenn du könntest: Welche Personen und Erlebnisse aus deiner Vergangenheit würdest du streichen? Was würde sich für dich ändern?
  6. In Prozent: Wie viele der Bücher, die du besitzt, wirst du voraussichtlich nie mehr lesen – auch wenn du sie noch gar nicht gelesen hast?
  7. Welche Bücher (oder auch Filme, Theaterstücke, Opern, Ballettaufführungen usw.) sind dir heilig? Nenne bis zu zehn Titel (oder Autorennamen, wenn du die Titel vergessen haben solltest)!
  8. Welche Kleidungsstücke, die du (oder dir nahestehende Personen) nicht mehr trägst, hast du in deinem Kleiderschrank, weil du positive Erinnerungen damit verbindest? Was machen diese Erinnerungen aus?
  9. Welche fiktionalen Figuren aus Literatur oder Film haben dich nachhaltig (oder jedenfalls für längere Zeit) geprägt?
  10. Von welchen Menschen hast du Verhaltens- oder Sprechweisen übernommen? In welchen Fällen geschah das aus Sympathie bzw. Zuneigung?
  11. Nachdem es möglich geworden ist, menschliches Leben um mehrere hundert Jahre zu verlängern und zugleich deinen jugendlichen Körper zu erhalten oder (wenn du bereits älter bist) zurückzugewinnen: Wie denkst du über einen oder mehrere Wechsel deines Lebenspartners, deines Berufes, Wohnortes und Besitzes?
  12. (Zusatz zu 11: Die Wissenschaft hat die Ektogenese von Menschen ermöglicht. Willst du weiterhin auf natürlichem Weg gebären, bzw. willst du, dass deine Partnerin die neue Technik nutzt? Warum?)
  13. Welche Eigenschaften müsste dein Partner/Partnerin besitzen, an dessen Seite du alt werden wolltest?
  14. Wie viele Lebenspartner, mit denen du gleichzeitig zusammenlebst, wären für dich (unter den günstigsten Bedingungen) denkbar?
  15. Du bist, wenn du willst, unsichtbar und unhörbar: Wen würdest du sporadisch oder für längere Zeit heimlich beobachten und belauschen?
  16. Mit welchen Personen würdest du gerne Sex haben, wenn dein Tun absolut keine Konsequenzen hätte, weil du die Macht hättest, die Zeit um vierundzwanzig Stunden zurückzudrehen? Wenn du keine Macht über die Zeit hättest: Mit welchen Folgen deines Handelns könntest du dich leicht abfinden? Mit welchen nicht?
  17. Mit wem, den du nur flüchtig kennst, hättest du gern – wenn du dich zu wünschen trautest – eine tiefe und innige Freundschaft?
  18. Was kennzeichnet für dich die Grenze zwischen Freundschaft und Liebschaft?
  19. Spende einen Liebeszauber: Welche Person sollte sich unsterblich in dich verlieben, auch wenn du nicht mit ihr zusammenleben wolltest?
  20. Welche Sorgen machst du dir, von denen du weißt, dass sie unnötig oder nicht hilfreich sind?
  21. Welche Süchte hast du? Welche davon sind dir lieb und teuer? Und welche wärest du gerne los? Was hat nicht geholfen bei den Versuchen, sie loszuwerden?
  22. Welche Gegenstände in deiner Wohnung könntest du auch in einen Karton packen und in einer Abstellkammer, im Keller oder auf dem Dachboden verwahren? Von welchen Gegenständen könntest du dich auch ganz trennen?
  23. Welche Eigenschaften und Gewohnheiten magst du an deinem Lebenspartner (bzw. an den dir am nächsten stehenden Mitmenschen)?
  24. Welche glücklichsten Momente in deinem bisherigen Leben fallen dir ein? Wie kamen sie zustande?
  25. Was ist oder wäre dir besonders peinlich? Welche äußerst peinlichen Situationen sind dir besonders im Gedächtnis geblieben? Wie hast du in diesen Situationen reagiert? Welchen anderen und souveränen Umgang damit kannst du dir vorstellen?
  26. Über welche deiner Ängste ärgerst du dich am meisten? Welche positiven Erfahrungen hast du gemacht, wenn du diese Ängste einmal überwunden hast?
  27. Unter welchen materiellen und sozialen Bedingungen könntest du dich am besten entfalten? Was wäre das Resultat deiner Selbstentfaltung?
  28. Absolute Freiheit kann es für niemanden geben. Welche erstrebenswerte relative Freiheit hieltest du für realisierbar und erfüllend?
  29. Welcher Mensch wäre für dich unentbehrlich? Welcher Mensch mit welchen Persönlichkeitsmerkmalen könnte ihn ersetzen? Oder: Welches erstrebenswerte Lebenskonzept könntest du auch mit einem anderen Partner verwirklichen?
  30. In Prozent: Wie wandelbar und entwicklungsfähig bist du oder könntest du sein? Für wie wandelbar hältst du deinen Lebenspartner?
  31. Welche Veränderungen deiner Persönlichkeit, deines Verhaltens oder deiner Gewohnheiten würde dein Partner noch akzeptieren oder sogar gutheißen? Welche deiner (aus deiner Sicht erstrebenswerten) Veränderungen oder Kurskorrekturen würden deiner Meinung nach zum Bruch führen? Welche Veränderungen deines Partners würdest du dagegen begrüßen oder zumindest akzeptieren? Wer von euch wäre toleranter und offener für Veränderungen?
  32. Welche gesellschaftlichen Normen (ausgesprochene und von vielen Menschen geteilte wie auch unausgesprochene und eher unbewusste) strukturieren maßgeblich dein Leben? Welche davon erleichtern dir und deinen Mitmenschen das Leben? Welche belasten dich eher?
  33. Welche Formen magischen Denkens hast du an dir beobachtet? Welche wichtigen Funktionen erfüllt magisches Denken für dich? Welche sinnvollen und wichtigen Entscheidungen hast du durch magisches Denken vermieden?
  34. Welche deiner Träume und Wunschvorstellungen sind mit der Zeit verblasst?
  35. Du stehst unerwartet am Ende deines Lebens: Wie fällt deine Bilanz aus? Womit kannst du zufrieden und glücklich sein? Was hast du zu tun versäumt? (Du bist der Meinung, du seiest bereits wunschlos glücklich, vom Leben reich beschenkt? Was tust du, wenn dein Leben nun weitergeht?)
  36. Vor welchen Veränderungen in deinem Leben, die du in der Hand hättest, hast du die meiste Angst? Welche wünschbaren Veränderungen liegen nicht in deiner Macht?
  37. Kennst du die tiefsten Wünsche und Träume deiner Freunde? Hast du sie danach gefragt?
  38. Welchen Tätigkeiten, die du früher genossen hast, gehst du heute nicht mehr nach?
  39. Schätze dich realistisch ein (gerne in Prozent): Mehr Tier oder mehr Mensch? Mehr Geist oder mehr Körper?
  40. Selbstliebe: Wie zärtlich und fürsorglich gehst du mit deinem eigenen Körper um? Welche deiner Sinne, Bedürfnisse und Lüste kommen zu kurz?
  41. Welche Menschen oder Beziehungen zu Menschen belasten dich sehr? Was kannst du an dir selbst ändern, wenn sich diese Menschen nicht ändern?
  42. Welche deiner Fantasien erfüllen dich mit Schuldgefühlen?
  43. Welche deiner Handlungen, Gewohnheiten und Verhaltensweisen erfüllen dich mit Schuldgefühlen? Was würde sich für dich und dir nahestehende Personen ändern, wenn die Schuldgefühle wie durch einen Zauber verschwänden?
  44. Welche deiner heimlichen Fantasien sind schon einmal zur Obsession geworden (oder sind es immer noch)? Was würde deiner Meinung nach geschehen, wenn du sie denjenigen mitteiltest, vor denen du sie verheimlichst?
  45. Welche Wertvorstellungen haben dich und deine Lebensführung begleitet und geprägt? Welche Werte haben keine so große Rolle gespielt, könnten aber eine größere Rolle spielen?
  46. Was in deinem Beruf bereitet dir Freude und bringt dir Anerkennung?
  47. Du kannst in die Köpfe der anderen nicht hineinsehen. Was jeweils veranlasst dich, den guten Worten anderer zu misstrauen, dass sie dich mögen, deine Leistungen anerkennen oder dass sie sich freuen, dich zu sehen?
  48. Wann hast du das letzte Mal ehrlich auf die Frage geantwortet, wie es dir geht? Hast du erzählt, was dich bewegt, beglückt, beunruhigt? Was würdest du jetzt gerade von dir erzählen, wenn du gefragt würdest?
  49. Auf welche deiner Fähigkeiten, auf die du dich relativ sicher verlassen kannst, bist du stolz?
  50. Welche deiner Ziele und Bemühungen haben sich im Laufe der Jahre für dich als sinn- oder aussichtslos erwiesen? Von welchen dieser Ziele und Bemühungen hast du daher abgelassen? Welche neuen Ziele hast du dir stattdessen gesetzt?
  51. Welche größeren und kleineren Probleme hast du in der Vergangenheit lösen können? Was war das Gemeinsame dieser Lösungen?
  52. Lachen soll gesund sein. Wann hast du das letzte Mal herzlich gelacht? Was war der Anlass? Wie könntest du häufiger dafür sorgen, dass du etwas zu lachen hast?
  53. Mit welchen deiner Gefühle möchtest du andere lieber nicht belasten? Welche Gefühle sollten die anderen dir gegenüber lieber nicht zum Ausdruck bringen?
  54. Welches Verhalten Anderer dir gegenüber hältst du für übergriffig? Wo siehst du die Grenze zwischen angemessen und unangemessen? Welche Form von Übergriffigkeit Anderer wünschst du dir heimlich?
  55. Welche Wünsche Anderer bemühst du dich zu erfüllen, weil du glaubst, sie hätten Anspruch auf ihre Erfüllung?
  56. Welche Forderungen Anderer erfüllst du in der Regel, weil du ihre Zurückweisung peinlich fändest oder du dadurch negative Folgen für dich erwarten würdest?
  57. Wahrheit oder doch lieber Selbstverpflichtung?
  58. Welcher Peinlichkeit, welchem Verlust von Ehre, Würde oder Lebensqualität würdest du den eigenen Tod oder den Anderer vorziehen?
  59. Was wäre für dich ein guter Grund für einen Mord?
  60. Was wäre für dich ein guter Grund für einen Selbstmord?
  61. Was findest du schön? Was ist Schönheit für dich? Welche Rolle spielt alles Schöne in deinem Leben? Wem erzählst du, was du schön findest? Was sagst du, wenn du gerade von Schönheit überwältigt wirst?
  62. Wenn du steuern könntest, was du im Schlaf träumst – was würdest du träumen?
  63. Welche Erfahrungen hast du gemacht, wenn du einem anderen Menschen gegeben hast, was du selbst gern hättest? Wenn du jemanden verwöhnt hast, wie du selbst gern verwöhnt werden würdest? Wann hast du das letzte Mal von einem anderen Menschen um etwas gebeten, was du gern von ihm bekommen würdest? Wie war seine Reaktion? Und wie hast du dich dabei gefühlt? Wann hast du vermieden, danach zu fragen? Warum?
  64. Welche Erfahrungen haben dich positiv überrascht, obwohl du sie zuvor nicht machen wolltest, bzw. nie darüber nachgedacht hast?
  65. Woran glaubst du, das aus deiner Sicht überirdisch oder göttlich ist? Wie ziehst du aus diesem Glauben Kraft und Nutzen?
  66. Welcher Selbstbetrug ist dir besonders gut im Gedächtnis geblieben? Welche Vorteile haben sich für dich daraus ergeben? Und welche Nachteile? Was hast du geändert? Und mit welchem Erfolg?
  67. Wann hast du dich das letzte Mal mit Freude richtig schmutzig gemacht? Was genau hat deine Freude daran vor allem ausgemacht?
  68. Was geht dir durch den Kopf, wenn du vor oder mit anderen auf einer Party tanzt? Wie tanzt du, oder würdest du tanzen, wenn du unbeobachtet bist oder wärest?
  69. Wann hast du zuletzt das Bedürfnis gespürt, aus vollen Leibeskräften zu singen? Hast du es getan?
  70. Hast du sexuelle Fantasien? Traust du dich, davon zu erzählen? Welche sexuellen Fantasien würdest du gern verwirklichen? Mit wem? Hast du der betreffenden Person (oder im Plural: den betreffenden Personen) davon erzählt? Was spräche dagegen? Was dafür?
  71. Welche Rolle spielen Kinder in deinem Leben? Was spricht dafür, Kinder zu haben oder zu bekommen? Welche Einschränkungen nimmst du dafür gerne in Kauf? Welche nicht oder ungern? (Alternativ: Setze ins Präteritum!)
  72. Du verarmst unerwartet (und unverschuldet): Wie gestaltest du dein Leben? Wie gestaltest du mit deiner Familie oder mit deinem Partner das gemeinsame Leben?
  73. Was ist absolut notwendig für dein Glück? Was nicht, obwohl es dir wichtig ist?
  74. Welche deiner Erinnerungen waren oder sind immer noch schön? Was ist ihnen gemeinsam? Was unternimmst du, um neue Erlebnisse zu haben, an die du dich genauso gern erinnern wirst, wie an die älteren?
  75. Welche Beobachtungen im Alltag haben dich irgendwie glücklich gemacht? Wie oft erwartest du, solche Beobachtungen zu machen?
  76. Wellness: Was gehörte alles dazu, damit du dich einmal rundum gut und entspannt fühltest? Wie kannst du das realisieren (lassen)?
  77. Wofür bräuchtest du sehr viel Mut, für den du reichlich belohnt werden würdest, wenn du ihn aufbrächtest?
  78. Checkliste: Was in deinem Leben könnte prinzipiell schiefgehen? Wie viel und was davon ist bereits eingetroffen?
  79. Du hast einen Tag frei, an dem du dich einmal so richtig danebenbenehmen darfst (Alle anderen hätten ebenfalls jedes Jahr so einen freien Tag. Der gehörte zu den menschlichen Grundrechten). Was würdest du alles tun?
  80. Welche Menschen findest du ausgesprochen schön, attraktiv und begehrenswert – denen du das auch gesagt hast?
  81. Sag: Welche Pflanze wärest du? Wie würdest du in den Himmel wachsen? Wie tief und breit sich deine Wurzeln im Boden ausbreiten? Und wie dicht, hoch und tief dürften andere Pflanzen neben dir wachsen?
  82. Welche Menschen dienen dir oder haben dir als Vorbilder gedient? Was hast du von ihnen übernommen?
  83. Was tust du nur anderen zuliebe? Wissen die betroffenen Personen darüber Bescheid? Wie stehen sie dazu?
  84. Welche Konflikte sprichst du lieber nicht an, um deine Ruhe zu haben? Hast du Ruhe?
  85. Was tust du gegen zu großen Stress? Was davon ist am wirksamsten?
  86. Was sollten die dir nachfolgenden Generationen besser machen, was du selbst nicht verbessern kannst oder willst?
  87. Welcher Glücksfall würde dein Leben entscheidend verbessern?
  88. Welche Krise würde dein Leben entscheidend verbessern?
  89. Welcher Glücksfall und/oder welche Krise hat dein Leben schon einmal entscheidend verbessert?
  90. Welche Erkenntnis hat dein Leben entscheidend verändert und verbessert?
  91. Welcher gesellschaftliche Wandel würde dein Leben entscheidend verbessern?
  92. Worin besteht für dich der Unterschied zwischen einem besseren und einem richtigen Leben?
  93. Gäbe es für dich ein richtiges Leben inmitten des falschen Lebens der anderen?
  94. Zu welchen Opfern wärst du bereit, um das Leben Anderer zu verbessern?
  95. Wie gehst du mit deinen Irrtümern um, oder damit, anderen Unrecht getan zu haben? Fällt es dir leicht, dich zu korrigieren und zu entschuldigen?
  96. Wie gehst du mit der Unfähigkeit anderer um, Irrtümer und Fehlverhalten zuzugeben?
  97. Die Kraft der Worte: In welchem Maße vertraust du auf die Sprache als Mittel der Verständigung?
  98. Literatur, Film, Theater, Kunst, Musik: Vorbild, Abschreckung, Läuterung oder Mittel der Selbst- und Welterkenntnis? Haben die Künste dein Leben bereichert, vorangebracht, verbessert? Nenne Beispiele! Taugen die Künste zu mehr als Unterhaltung? Können sie die Welt verändern?
  99. Mythen: Ewiges Schicksal oder Herausforderung?
  100. Werden und Vergehen – oder Ewigkeit?
  101. Glaubst du, dass du deinen Mitmenschen mehr Glück oder mehr Leid gebracht hast? Konkreter: Denke dabei einmal an einen oder mehrere dir sehr nahestehende Menschen.

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